FRAU iDA stellt vor #29 Lena Gölß

Shownotes

Zu Gast in unserer heutigen Folge ist Lena Gölß. Lena ist im Waldviertel aufgewachsen, sie hat die Handelsakademie in Zwettl absolviert und ist als vielseitige Künstlerin tätig. Sie durchlebte psychische Krisen und hat mittlerweile gelernt, wie man – trotz einer chronischen psychischen Erkrankung – ein möglichst selbstbestimmtes Leben führen kann. Sie organisiert Ausstellungen mit ihren Werken, unter ihrem Künstlernamen LEKKLEDOG betreibt sie eine Website und einen youtube-Kanal. In dieser Folge sprechen wir über psychische Krisen und Suizidalität. Wenn diese Themen für dich belastend sein könnten, entscheide bitte selbst, ob und wann du die Folge hören möchtest. Es kann hilfreich sein, sie gemeinsam mit einer vertrauten Person zu hören oder die Folge zu einem anderen Zeitpunkt anzuhören. In Krisensituationen kannst du auch rund um die Uhr die Telefonseelsorge unter 142 erreichen, weitere Hilfsangebote findest du weiter unten in den Shownotes.

Website von Lena Gölß Youtube-Kanal von Lena Gölß Website der Waldviertler Frauenwirtschaft - FRAU iDA FRAU iDA stellt vor - Der Podcast der Waldviertler Frauenwirtschaft

Hilfsangebote bei psychischen Krisen: Telefonseelsorge in Österreich PsychoSozialer Dienst Zwettl - Caritas der Diözese St. Pölten Sozialpsychiatrischer Notdienst Beratung für Kinder und Jugendliche

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00:00:00: Frau Ida stellt vor, der Podcast der Waldviertler Frauenwirtschaft.

00:00:13: So ein ganz wichtiger Punkt ist wahrscheinlich sie von der Schambeverein über Dinge zu reden, Dinge anzusprechen weil Scham ist so ein lebendes Gefühl oder wie kann man das beschreiben?

00:00:26: Scham macht es so...

00:00:29: Schwach!

00:00:31: Mein Name ist Martina Keins.

00:00:32: ich stelle euch in unserem Podcast von Frau Ider interessante Frauen und spannende Persönlichkeiten vor.

00:00:39: Zu Gast in unserer heutigen Folge ist Lena Gölz.

00:00:43: Lena ist im Waldviertel aufgewachsen, sie hat die Handelsakademie ins Wettl absolviert und ist als vielseitige Künstlerin tätig.

00:00:51: Sie durchlebte psychische Krisen und hat mittlerweile gelernt wie man trotz einer chronischen psychischen Erkrankung ein möglichst selbstbestimmtes Leben führen kann.

00:01:01: In dieser Folge sprechen wir über psychische Krisen und Suizidalität.

00:01:06: Wenn diese Themen für dich belastend sein könnten, entscheide bitte selbst ob und wann du die Folge hören möchtest!

00:01:13: Es kann hilfreich sein sie gemeinsam mit einer vertrauten Person zu hören oder die Folge zu einem anderen Zeitpunkt anzuhören.

00:01:22: In Krisensituationen kannst du auch rund um die Uhr die Telefonseelsorge unter.

00:01:29: weitere Hilfsangebote findest du in den Show-Notes.

00:01:33: Liebe Lena, ich freue mich dass Du heute da bist bei unserem Podcast von Frau Ida Und herzlich willkommen.

00:01:40: Danke schön für die Einladung und danke, dass ich da sein darf!

00:01:43: Ja, es macht meine sehr große Freude.

00:01:45: So meine erste Überlegung wie ich mich ein bisschen im Vorfeld mit dir beschäftigt habe ist du bist Künstlerin.

00:01:52: Kannst du uns da vielleicht ein bisschen mitnehmen auf die Reise?

00:01:55: Wann hast Du erkannt, dass Du künstlerisch sehr begabt bist?

00:01:59: Welche Techniken sind so deine Lieblingstechniken?

00:02:02: Sehr

00:02:03: gerne.

00:02:03: Also bei mir hat es relativ früh angefangen, Zeichen seit ich einen Stift halten kann.

00:02:08: Das ist dadurch gekommen dass meine Eltern künstlerisch tätig waren.

00:02:11: Ja und zwar inwiefern?

00:02:13: Mein Vater hat immer schon gemalt also seine Haupttechniken waren Ölfarben also Ölmalerei Und meine Mutter die hat auch immer schon gezeichnet Genau, war da sehr interessiert auf den Gebiet.

00:02:26: Wir sind praktisch mit dem Aufgewachsenen und meiner Geschwister.

00:02:30: Mein Vater hat auch ein Wirtshaus gehabt.

00:02:32: also wir sind in einem Wirtshauss groß geworden wo er immer Bilder gemalt hat und diese dann in diesen Räumen ausgestattet hat.

00:02:39: Und das war halt eine ganz coole Sache weil er hat immer riesengroße Bilder.

00:02:43: seine Themen waren Umwelt Ja generell Krieg, solche Themen.

00:02:48: Also politische ein bisschen?

00:02:49: Politische

00:02:50: Themen genau.

00:02:51: ja.

00:02:51: also Umwelt war ein ganz großes Thema dann Tierschutz und Tierrechte und demnach hat er immer sehr sehr interessante und sehr wie ist das am besten zu beschreiben sehr gewaltvolle Bilder gemäunt oft wo er halt dieses Leid darstellen wollte und der hat für uns immer einen kleinen Platz freigehalten wo wir dann unsere kleinen kinderkindlichen Figuren zeichnen haben können.

00:03:18: Das ist fein, das heißt eure Sachen dann integriert?

00:03:21: Genau und das hat mich sehr geprägt muss ich sagen auch die Themen haben mich sehr geprägt gerade Tierrechte und die Umweltschutz und diese ganzen Sachen haben mir mein Leben eingesehr geprägt.

00:03:33: Und deine Mama

00:03:34: Meine Mama war eher so, sie hat sehr viel gezeichnet uns als Kinder so pätremäßig.

00:03:40: Sie hat aber auch sehr viel in Aquarell gemacht Landschaften und so.

00:03:45: Jeden Sommerferien war sie in Tronstein und hat dort ein Kurs gemacht zum Thema Aquarelmalerei Und das war eine sehr schöne Zeit eigentlich an die ich sehr gerne zurückdenke.

00:03:56: dadurch dass wir dann immer bei diesen großen Steinen spielen haben Kinder als Kinder Sehr prägend.

00:04:03: Das heißt, das hattest du richtig hineingewachsen auch in die Kunst?

00:04:06: Ja genau!

00:04:08: Und was bevorzugst du?

00:04:10: oder was waren so deine ersten Schritte und dein Weg in die Konst?

00:04:14: Meine ersten Schritten waren natürlich mit Bleistiftzeichnen also Skizzieren und solche Sachen und dann halt immer mehr in dieses Acrylfarbenmäßige weil das Technik ist eigentlich relativ... Einfach ist, wenn man es drauf hat.

00:04:32: Also gewisse Techniken setzen halt schon voraus, dass man sich damit auseinandersetzt und dann bin ich eigentlich mehr in dieses realistische Bleistiftzeichnen eine gekommen.

00:04:44: also Es war für mich halt Möglichkeit auch irgendwie mit der Welt zu interagieren

00:04:51: über

00:04:51: die Kunst

00:04:52: Und

00:04:54: diesbezüglich wollte da noch Dinge schaffen wo Menschen sagen hey das ist cool.

00:04:59: Also ich habe meine Anerkennung ein bisschen über die Kunst geholt.

00:05:01: Ja, sehr schön!

00:05:03: Und ich erinnere mich du hast für unseren Arbeitskreis für Gesundheit und Soziales einmal in Zwettel vor einigen Jahren schon da bist du noch in die Schule gegangen glaube ich Hast Du ein wunderschönes Logo gemacht gezaubert?

00:05:15: Genau das war auch kurz so ein Interessensgebiet wo ich dann später oder also nach der Schule eigentlich als Illustratorin arbeiten wollte.

00:05:23: und auch dieses Grafikdesign

00:05:27: Derzeit, was machst du derzeit?

00:05:29: Derzeit.

00:05:30: Ich habe jetzt eine Ausstellung laufen gehabt.

00:05:32: also die hat am achtem Mai hat sie begonnen und geht nur bis einundzwanzigsten Mai.

00:05:39: das ist in der Waldviertel Galerie gewesen im Weithofen an der Thei und da war das Thema Kunst und Psyche und meine Techniken waren vorwiegend auch akrül aber auch spredosen.

00:05:54: Also mit Spredosen haben wir gearbeitet und alles mit Neonfarben.

00:05:59: Also sehr kräftig und aussage-expressiv?

00:06:02: Ja, genau.

00:06:02: Also Neon farben sind was bei dem bin ich ein bisschen hängenblieben das interessiert mich voll.

00:06:08: also dieses kräftige dieses fast schlagende durch diese Farbe einfach.

00:06:13: Hast du eine Idee warum dich das so fasziniert?

00:06:17: Ich mag dieses Grelle dieses irgendwie schreiende

00:06:23: Das sind wir aber eigentlich gleich beim Thema Schule.

00:06:27: Du hast ja eine, ich weiß nicht, du bist in die Volksschule, Mittelschule wo gegangen?

00:06:32: In der Volksschulle war ein Kottes also da bin ich auch aufgewachsen.

00:06:36: dann Hauptschule war ein Ottenschlag und dann habe ich die Hack.

00:06:40: Genau darauf will ich hinaus weil seitdem kenne ich dich auch wie du in die Hack gegangen bist.

00:06:45: Was hatte ich denn bewogen in einer Wirtschaftsschule zu gehen?

00:06:48: Wir haben echt keinen Platz gehabt für Kunst.

00:06:52: Ja, das ist ganz interessant.

00:06:54: Meine Eltern wollten immer... Sie haben mich sehr unterstützt auf einen künstlerischen Weg und wollten aber, dass ich eine Ausbildung mache, dass sie ein Plan B habe.

00:07:05: Die Schule war wichtig, dass ihr eine Ausbildung habt, dass er die Matura macht und so habe ich immer ein Plan b, falls es in der Kunst nicht funktionieren sollte oder einfach Möglichkeiten und Werkzeuge wie mit der Kunst Geldverdiener kann zum Beispiel.

00:07:18: Ja, ja.

00:07:18: Also sogar ein fixes Standbein, ein zweites, von dem du dann vielleicht auch leben kannst?

00:07:24: Genau!

00:07:25: Die wirtschaftliche Absicherung... Wie ist es dir dabei gegangen, weil ich denke mal in der Mittelschule und auch in der Volksschule hat man ja wenigstens noch Zeichnen oder solche Fächer oder Musik.

00:07:36: Das hat er bei uns komplett gefällt, wie ist da damit gegangen mit diesen wirtschaftlichen Inhalten?

00:07:40: Ja das war zum Teil schwierig aber ich habe mir immer einen Weg gefunden wie nebenbei Das Künstlerische einfach integriert.

00:07:48: Und ich habe es tatsächlich auch in der Schulzeit irgendwie integrieren können, dadurch dass wir ja sehr viel kreative Dinge sein, sei es jetzt Webdesign was diesen Zweig habe nie gewählt aber trotzdem habe mich sehr gut einbringen können mit meinen künstlerischen Ideen

00:08:07: Zum Beispiel bei Projekten, denke ich.

00:08:09: Nicht, wenn es darum geht, den Plakat zu entwerfen oder irgendwas zu zeichnen für irgendein Projekt im Rahmen der Schule.

00:08:15: Das kann ich mich auch noch erinnern, dass da ganz tolle Ergebnisse zustande gekommen sind.

00:08:21: Du bietest auch im Rahmen von Caritas, glaube ich an, Workshops zum Thema psychische Gesundheit.

00:08:29: wie heißen die dort?

00:08:30: Wie heißt dieser Workshop und was tut ihr da?

00:08:34: Genau, vielleicht ganz wichtig ist zu dem Thema bevor ich zu diesen Workshops komme und dass ich kurz erkläre

00:08:40: wie du diesem

00:08:41: Thema kommst.

00:08:43: Ich habe tatsächlich mit achtzehn die erste Psychose gehabt und das war ein sehr

00:08:51: erschütterndes

00:08:52: Erlebnis.

00:08:53: also es war ganz schräg.

00:08:56: Also, so eine Psychose.

00:08:58: Ich weiß nicht, kennt man den Begriff?

00:08:59: Naja ich würde es schon erklären weil ich glaube dass viele Leute sich da was vielleicht nicht ganz vorstellen können was dann wirklich ist.

00:09:09: Ja so eine psychose ist eigentlich so mein Fernseher sehr weit von der Realität.

00:09:13: Man hat Halluzinationen oft, man hat Wahngedanken, Warninhalte Und bei mir war das zum Beispiel so, es war ein ganz normaler Tag wenn ich das erzählen darf.

00:09:23: Ja bitte ja!

00:09:25: Ich habe liebend gerne nach der Schule... Das war im letzten Jahr von der Schule tatsächlich diese Psychose und ich habe einen Bart genommen und auf einmal hat sie die ganze Situation gedreht, dass ist alles dunkel geworden und auf einem sind Dämonen erschienen.

00:09:43: Das war ein prägendes Erlebnis.

00:09:47: Ich war dann überzeugt von Dimonen geschwängert worden zu sein.

00:09:52: Und ich habe mich wahnsinnig geschämt für dieses Erlebnis und war nicht sicher, wie ich jetzt mit der Situation umge.

00:10:01: Seit dieser Psychose sind diese Dimonen nie wieder komplett verschwunden.

00:10:05: Also ich sehe diese Dimonem bis heute und hab auch nach wie vor ... gewisse Ängste diesbezüglich oder sehr starke Ängster dies bezüglich und habe sehr lange nicht darüber sprechen können.

00:10:16: Das heißt du hast dann, das war quasi deine Welt, du hast was davon überzeugt?

00:10:21: Das ist die Realität!

00:10:22: Das war die Realitäts-Absolute!

00:10:24: Absolut!

00:10:25: Es war meine Realität dass ich jetzt von dem Monen beherrscht bin, dass ich das Kind, das Böse auf die Welt bringen werde und ja eine ganz erschirre Realität.

00:10:39: Ich bin dann auch nach einem Suizidversuch in die Psychiatrie gekommen.

00:10:46: Das war der erste Moment, wo ich zu ... zu Hilfe gekommen bin.

00:10:51: Wo

00:10:51: ist der professionelle Unterstützung gekriegt

00:10:54: hast du?

00:10:54: Weil meine Eltern waren natürlich auch überfordert mit der ganzen Situation, das war ganz schlimm weil ich hab dann noch zusätzlich Erzwangsstörungen entwickelt was ja für die Psyche eigentlich voll intelligent war, weil so eine Psychose ist ja sowas... Das ist als da alle Naturgesetze nicht mehr gelten und es war alles aus dem Loh, es war Alles im Chaos!

00:11:14: Und dieser Zwang gibt Rituale, die wir uns ein bisschen Strukturieren und mir Hilfe Stellungen gibt, dass ich was gegen dieses große Ungreifbare tun kann.

00:11:28: Ja, gegen das Bedrohliche.

00:11:30: Das heißt du hast es da irgendwo kanalisieren können?

00:11:32: Genau!

00:11:33: Also wenn der Demand mich berührt hat war er kontaminiert von demonischen Energien und die habe Hände gewaschen.

00:11:39: Ja.

00:11:39: Das war ein Waschzwang.

00:11:41: Genau richtig.

00:11:42: Und ja so hat sich das immer weiter und weiter und zum Schluss Am Tag zehn Stunden nur Hand gewaschen.

00:11:50: Also das war eine Katastrophe, wenn man sich das vorstellt in einer siebenköpfigen Familie.

00:11:54: Zehn Stunden am Tag das Boot

00:11:56: blockiert

00:11:58: und dann war eben dieser Suizidversuch.

00:12:04: Dann war klar, dass es wirklich behandlungswürdig ist.

00:12:07: Absolut!

00:12:09: Hast du Vorzeichen gemerkt?

00:12:10: oder ist das so plötzlich über dich gekommen?

00:12:12: Oder hast du Rückblick in der Kantos vielleicht vor Zeichen gewesen sein könnten?

00:12:16: Das

00:12:17: ist ganz schwierig.

00:12:19: Ich kann mich nicht an Vorzeigen erinnern.

00:12:23: Zwänge waren was, das kenne ich seit meiner Kindheit

00:12:26: aber

00:12:28: ich kann mir nicht wirklich an irgendwelche Vorzeichen oder Frühwarnsignale erinnern.

00:12:36: Also ich kann mich am ganz lebhaften Erinnerung an diese Psychose und dieses Erlebnis mit den Dämonen, aber als Andere ist es irgendwie nicht greifbar für mich.

00:12:46: Ja ja das heißt du warst dann stationär endlich aufgenommen?

00:12:50: Das war eigentlich dann wie soll ich sagen die Erlösung aber irgendwo der richtige Schritt dass das einfach dort unter Profis besprochen behandelt werden konnte.

00:13:01: Genau, ich war dann auch zeitlang eben auf der Kuttpsychiatrie und bin dann nach Scheiblin-Kirchen gekommen.

00:13:07: Das ist

00:13:08: eine Reha?

00:13:09: Das ist so ein Übergangswohnheim.

00:13:11: also

00:13:11: man kann jetzt sechs Monate bleiben.

00:13:13: das ist eigentlich in einem Altersheim aber es ist eine Station für Menschen mit psychischen Erkrankungen.

00:13:18: genau dort war er dann vier Monate und bin noch zwettel gekommen.

00:13:22: Wie gehst du derzeit mit deiner Erkränkung um?

00:13:24: was hast du dafür Strategien außer dass du in diesem Wohnheim bist Wohnform im Leben.

00:13:30: Also ich mache regelmäßig Therapie.

00:13:32: Therapie ist ein ganz, ganz wichtiger Grundstein.

00:13:37: Medikamente sind auch ein großes Thema.

00:13:39: also Schizophrenie wird ja mit Antipsychotikern behandelt und ich mache da große Fortschritte.

00:13:46: Und ein ganz wichtiger Punkt ist meine fast jährlichen Therapienaufenthalte in Moa.

00:13:52: Wie lang dauern die?

00:13:53: Also das ist so stationäre Psychotherapie, Langzeittherapie.

00:13:56: Das sind so zwölf Wochen, drei Monate und die hüfern mal immens.

00:14:01: also ich mache dort Intervalltherapien.

00:14:03: Was heißt das?

00:14:04: Dass ich dort regelmäßig... dass ich immer wieder Aufenthalte habe wo man immer wieder ansitzt.

00:14:10: dann hat man fängt an mit der Therapie Dann kommt man home schaut was kann man umsetzen Und nach einer gewissen Zeit kommt man wieder noch mal dort ansetzen, wo man aufgehört hat oder wo man jetzt gerade steht.

00:14:26: Sehr spannend!

00:14:27: Das heißt ich könnte mir vorstellen es gibt ja eine Form von Sicherheit?

00:14:30: Absolut.

00:14:31: also das ist wirklich so ein Fixpunkt in meinem Leben irgendwie so dass ich sagen kann falls man immer gut geht dann kann ich mich dort hinwenden.

00:14:39: Das ist ein richtiger Anker.

00:14:40: du weißt wanns anbrennt sage ich jetzt einmal Kannst du dort hin?

00:14:45: Genau, so

00:14:47: ist es.

00:14:47: D.h.,

00:14:47: ein Geburtsherrich heraus ist für dich toll und der ganze Gute.

00:14:51: Ja!

00:14:52: Mauer sind sehr spezialisiert auf diese Themen und das ist wirklich eine wunderschöne Möglichkeit zu wachsen.

00:15:00: Sehr gut ja, das hört sich sehr schön an.

00:15:03: In zweiter Lebe bis heute... Also das ist psychosoziales Wohnhaus für Menschen mit psychischen Erkrankungen.

00:15:09: Und dort war halt auch dann die Möglichkeit, ich habe mir immer mehr öffnen können, ich hab immer mehr über Themen reden können und diese lebende Scham ist irgendwann gewichen.

00:15:20: Ich bin sehr beeindruckt und mich berührt das auch, weil du so einen offenen Umgang damit hast.

00:15:26: Und ich denke mal, du hilfst da mit anderen Menschen die vielleicht solche Dinge nicht ganz so heftig aber doch mit sich herumschleppen und mit niemandem reden können.

00:15:36: Da sieht man dass es eigentlich, dass sich öffnen ein wichtiger Schritt

00:15:40: ist.

00:15:40: Das ist absoluter wichtiger Schritt!

00:15:41: Ja genau.

00:15:43: So bin ich dann auch zu diesen Workshops gekommen?

00:15:45: Genau.

00:15:47: Also diese Workshops, ich mache zwei verschiedene Varianten.

00:15:50: Das eine ist nenn sie Verrücktener und das ist das Angebot für Schulen

00:15:56: Ja was tut ihr da?

00:15:58: Du bist zu zweit glaube ich mit einer Mitarbeiterin.

00:16:00: Genau das ist praktisch

00:16:00: so ein Team, das ist vom PSD eine Dame, die ist eine Sozialarbeiterin oder es kann auch eine psychiatrische Krankenpflegerin sein oder ja vorwiegend Sozialarbeiterinnen.

00:16:12: Ich kann auch einer Ärzte sein.

00:16:14: Es sind professionell arbeitende Menschen mit dem Thema und dann ist immer eine betroffene Person dabei, wir gehen in Schulen und machen fünf Stunden Workshops.

00:16:24: Das ist lange für die Schule!

00:16:26: Sehr intensiv, es ist ein ganzer Vormittag.

00:16:29: Da begleitet man die Schüler... Also es gibt eine Einleitung, dann wird das sehr spielerisch gehandhabt und zum Schluss Outing praktisch und das erzählen der Geschichte.

00:16:43: Ah, das macht es dann zum Schluss?

00:16:45: Genau!

00:16:46: Und so im Vorfeld redet ihr halt erklärt was sind psychische Erkrankungen, was gibt's, was sind

00:16:51: Symptome...

00:16:51: Genau vorwiegend

00:16:52: ist das Thema auf Prävention also dass man den Schülern sagt was sind Anzeichen, was kann man tun wenn es auch nicht gut geht?

00:17:04: was sind die Anlaufstellen?

00:17:05: Also das Thema ist nicht so sehr gerichtet jetzt auf alle psychischen Erkrankungen erklären,

00:17:11: sondern

00:17:11: eher wie erkennt man dass sich was verändert?

00:17:17: Was kann ich vielleicht tun, wenn es mir nicht so gut geht?

00:17:19: Genau.

00:17:19: Aushand

00:17:20: Anlaufstellen, lauter solche Sachen.

00:17:22: Es erinnert mich ein bisschen an unsere Workshops mit Schülern auch im Bereich der Suchtprävention.

00:17:27: Was kann Ich tun, Wenn's mir nicht gut geht ist eigentlich die wesentliche Frage, dass sich jeder Mensch und jeder Jugendliche jedes Kind stellen muss was stehen wir da für Ressourcen zur Verfügung und wo kann ich mich hinwenden?

00:17:39: Das ist sehr spannend.

00:17:41: Hast du da irgendwelche Erlebnisse gehabt, die dich beeindruckt haben?

00:17:44: oder wie erlebst du da die Kinder und Jugendlichen?

00:17:46: Wie alt sind sie?

00:17:47: Also das Angebot geht ab vierzehn also Oberstufe Und ihr erlebt es... für mich ist das Wahnsinn!

00:17:55: Ich habe schulisch gesehen also sehr negative Erfahrungen gemacht.

00:17:59: vor allem in der Hauptschuldzeit war einiges mit Mobbing und so.

00:18:03: Ja

00:18:04: Und jetzt gehen diese Schulen Rede über ein ganz sensibles Thema Und die Schüler sagen, v.a.

00:18:11: voll mutig von dir, dass du das erzählst und es kommt so viel zurück!

00:18:15: Also wenn ich mir das vorstelle wie das war und wie das jetzt ist... ist eine ganz andere Situation.

00:18:21: Das heißt, du glaubst das Schülerinnen oder gerade ältere Schülerinnen an die ihr euch wendet vielleicht schon reifers sind als damals und reflektiert da auch im Umgang mit solchen schwierigen Situationen?

00:18:33: Ja man sieht zwar schon am Anfang oft so Kichern und so ja dass halt...

00:18:40: Dass dies auch weg drängen wollen oder irgendwie aus Verlegenheit kichern dann?

00:18:44: Ja genau und dann können wir halt.

00:18:46: mit den Themen merkt man sie kann immer mehr eine in das Thema und dann bei der Geschichte zum Schluss ist sowieso meistens Totenstille.

00:18:55: Finde ich aber vom Konzept her sehr interessant, dass du nicht gleich mit der Geschichte kommst sondern zerst mit ihnen arbeitest und dann deine Geschichte erzählst weil es wird sonst alles überlagern wahrscheinlich?

00:19:06: Ja und die Schüler wissen am Anfang gar nicht dass irgendwer von den zwei Personen psychisch krank ist.

00:19:11: ja also wir gingen da einer als zwei professionelle Menschen Und dann kommt das aus und dann sind die Schüler immer voll paff.

00:19:24: Sehr, sehr spannend!

00:19:26: Und sie erleben es auch dass jemand der eine psychische Erkrankung hat eigentlich ganz normal ausschaut wie du und ich und dass das eigentlich jeden wahrscheinlich passieren kann?

00:19:35: Genau

00:19:35: so ist es.

00:19:39: Du hast von einem zweiten Workshop gesprochen.

00:19:41: Es gibt noch diese Workshops von der Kailas.

00:19:44: Die nennen sich Bündnis gegen Depression.

00:19:50: Bei Verrückten sind sie sehr durchstrukturiert und laufen immer gleich ab.

00:19:55: Und bei diesen Bündnisvorträgen, das sind da nur zwei Stunden.

00:20:02: Die Vortragen können ein bisschen jonglieren mit dem wie sie welche Themen behandeln.

00:20:12: Es gibt diese Workshops in Schulen Aber es gibt diese Workshops auch in Firmen zum Beispiel, oder bei gesunden Gemeinden.

00:20:20: Bei der Polizei war das auch schon mal... Also, die richten sich an Erwachsene.

00:20:25: So quasi wie der richtige Umgang, das führt mich eigentlich gleich zu meiner nächsten Überlegung Was würdest du dir denn wünschen von der Gesellschaft?

00:20:35: Oder von deiner Umgebung überhaupt?

00:20:38: Von den Menschen im Umgang mit psychischen Erkrankungen?

00:20:41: Ich glaube, dass ehrliches Interesse ein ganz großer Punkt ist.

00:20:46: Aber auch ein bisschen Geduld auf jeden Fall.

00:20:49: Verständnis für die Situation.

00:20:52: Aber ich glaube man kann nur Verständnissen für eine Situation haben, die man versteht.

00:20:55: Darum ist es vielleicht ganz wichtig, dass viel mehr Aufklärung passieren muss als schon in Schulen.

00:21:00: Dass das Thema psychische Erkrankungen halt einfach Teil einer Unterrichtsfache ist genau.

00:21:09: einfach um dann auch besser umgehen zu können.

00:21:11: Und ich denke mal, die Zahlen zeigen uns ja dass das unglaublich weit verbreitete Erkrankungen sind und dass viele Leute auch im Laufe ihres Lebens irgendwann einmal vielleicht kurzfristig an einer Depression oder anderen psychischen Erkrankungen leiden.

00:21:29: und dann gibt es sich wieder, oder es bleibt Latente irgendwie unter Kontrolle.

00:21:34: Aber das sind die Raten der Betroffenen extrem hoch eigentlich?

00:21:38: Absolut!

00:21:38: Und gerade durch Corona war eine ganz schwierige Zeit und ich habe sehr viele Krisen hervorgebracht hat auch vor allem unter Schülern und deswegen ist dieses Konzept also wichtig mit dem Verrückten.

00:21:50: Es ist für Schulen gratis.

00:21:51: aber es gibt so ein ganz wichtiger Punkt, dass wahrscheinlich Sie von der Schambeverein über Dinge zu reden, Dinge anzusprechen.

00:22:01: Weil Scham ist so ein lebendes Gefühl oder wie kann man das beschreiben?

00:22:06: Scham macht es so...

00:22:08: Schwach!

00:22:09: Da auf jemanden zu, wie gehe ich vielleicht als Angehörige gut damit um?

00:22:14: hast du da irgendwelche Ideen?

00:22:16: was tu' ich als An gehöriges wird wahrscheinlich auf die Erkrankung ankommen?

00:22:21: Ja also Ich kann nur so aus meiner Erfahrung sprechen.

00:22:25: Ich weiß, dass Angehörige die Kinder mit psychischen Erkrankungen oder Eltern mit psychischem Erkannung haben, oft sehr überfordert sind mit der Situation und gern Höffendaten aber auch nicht wissen wie.

00:22:39: Und ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Familie an sich das Problem nicht lösen kann sondern dass man sie Hilfe von Außensuchern muss und dass es okay ist, dass man Sie Hilfe von außen sucht

00:22:50: Weil die Familie zu nah dran ist, irgendwie?

00:22:52: Ja genau.

00:22:54: Ich kenne das aus dem Suchtbereich nicht wo viele völlig überfordert sind und glaube wenn ich mir jetzt richtig verhalte dann kann ich den Erkrankten oder Diakrankte von ihrer Sucht befreien.

00:23:04: es ist ähnlich ich glaube das kann man ganz gut vergleichen völlig chancenlos also wenn da nicht eine ordentliche Therapie und auch die Motivation der Betroffenen da ist.

00:23:13: da kann man gar nichts.

00:23:14: gibt sonst noch Dinge die du vielleicht von der Politik erwarten würdest?

00:23:19: Naja Da sind wir wieder bei dem Punkt, dass man dieses Thema in die Schulen bringt.

00:23:23: Dass es mehr Aufklärung gibt.

00:23:25: Dass aber mehr Hilfsangebote gibt und niederschwellige Hilfsangebote gibt.

00:23:30: Wir haben in Zwettel den PSD.

00:23:33: Was eine super Sache ist, da ist auch der Klub aktiv dabei.

00:23:36: Und da gibt's einfach Möglichkeiten für Menschen mit psychischen Krankungen Struktur zu haben.

00:23:43: Ich zum Beispiel ... Besucher-Tagesstätte für Menschen mit psychischen Erkrankungen.

00:23:47: Und man sieht halt einfach, dass das viel mehr Menschen bräuchten.

00:23:52: Dass es vielmehr solche Wohnhäuser geben müsste, dass es viel mehr solche Tagesstätten geben müsste.

00:23:59: Weil der Bedarf ist da und ich glaube auch, wenn man sich mehr auf dieses Thema einlassen würde, dass da sehr viele Möglichkeiten gaben an Menschen... noch besser zu unterstützen und auch zu begleiten.

00:24:15: Das heißt, wenn Sie quasi nur im Krankenstand sind und dann daheim den Tag ohne irgendeine Aufgabe oder sonst was verbringen wird das sicher die Krankheit nicht besser machen?

00:24:28: Ja ich denke mal dass die Schwierigkeiten bei einer psychischen Erkrankung halt oft ganz banale Dinge sind.

00:24:33: zum Beispiel ist es nicht aus dem Bett gekommen diese Antriebslosigkeit Diese Hilflosigkeit, die man spürt.

00:24:42: Und da kehrten die Menschen wahrscheinlich viel besser abgeholt mit der Tagesstruktur.

00:24:49: Ich kenne ein paar Menschen in der Tagestätte zum Beispiel, die dann sehr ganz schwamm aufstehen können aber trotzdem und sind froh, dass sie unter Leid sind und das der Menschen gibt, mit denen man sich irgendwie verbunden fühlt.

00:25:03: Und gemeinsam haben wir etwas Arbeit.

00:25:07: Und wo ist die Tagesstätte, wo du bist?

00:25:09: Die ist in Zwettel.

00:25:10: Das ist in der Nähe von der Meckigreuzung,

00:25:14: so

00:25:16: Haarwunderland hinterm Haar-Wunderland praktisch.

00:25:19: Und was passiert da?

00:25:21: Wir haben drei Bereiche.

00:25:23: Das sind Keramik, Holzwerkstatt und ein Kreativ.

00:25:28: Wir machen Produkte, wir haben einen Shop dabei Und wir haben ganz viele Auftragsarbeiten auch, sei es jetzt von Keramik her oder von Holz- oder Kreativprodukten.

00:25:40: Ist ja für dich glaube ich wirklich gerade das Richtige.

00:25:43: wo du eh schon so eine künstlerische Ader hast führt mich auch zu meiner nächsten Überlegung was stellst du dir den Vorder?

00:25:51: was könntest du dir vorstellen?

00:25:52: Wohin es dich künstlerisch so zieht derzeit?

00:25:56: Was könntest du dir noch vorstellen oder was bittest du derzeit an?

00:25:59: Ich glaube, du hast ja einige Sachen auch auf YouTube.

00:26:02: Wir werden das dann nachher in den Shownots gerne verlinken.

00:26:06: können sich die Zuhörerinnen und Zuhöre dass dann auch anschauen in Ruhe was du tust.

00:26:11: wohin treibt's dich gerade so künstlerschen ein bisschen?

00:26:14: In letzter Zeit beschäftigt ihr mich sehr viel mit Poetry Gerade mit Sprache und Dinge ausdrücken ist gerade für mich ganz interessant.

00:26:24: Darum sind auf YouTube diese Sachen, wo ich mir halt mit meiner Gefühlswelt auch beschäftige.

00:26:31: Und da ich da über Poetry und Rheime so ein bisschen mein Leben darstelle... Auf YouTube sind ja einige Erklärvideos zu dem wie diese Krankheit angefangen hat.

00:26:45: also das kann man dort dann noch nachhören.

00:26:48: YouTube, Poetry genau und so eine große Liebe.

00:26:51: Also ich höre seitlich klein bin Rap also das ganz große Liebe zu dieser Kunstform und ich versuche mich manchmal darin eben mit Themen zur psychischer Gesundheit so Rap zu machen.

00:27:07: Ich weiß dass es nicht beherrsche aber mir ist die Message wichtiger und dadurch dass ich das einfach so lieb mache das

00:27:15: kommt es auch sicher dann gut an, denke ich.

00:27:17: Wenn du das mit solcher Überzeugung dann zeigst... Ja!

00:27:22: Das heißt da müssen wir jetzt noch irgendwelche Auftrittsmöglichkeiten suchen?

00:27:25: Nein also mit Rap die nirgendwo auftreten aber es ist so eine kleine Spülerei nebenbei halt einfach so.

00:27:34: Es interessiert mich wahnsinnig im Mechanismacher und dann entstehen halt Dinge.

00:27:38: Aber sowas mir ein welcher Richtung mitzieht ist natürlich Malerei.

00:27:43: weiterhin, das Zeichnen.

00:27:46: Ich habe eine ganz lange Zeit Karikaturen zeichnet.

00:27:49: Wunderbar!

00:27:50: Ja, magst du es nicht mehr?

00:27:51: Das mache ich momentan immer so oft weil es zum Teil manchmal ziemlich schwierig ist, so eine richtige Umsetzung dafür zu finden.

00:28:02: Es beschäftigt mich in der Kunst großteils mit Themen meiner psychischen Gesundheit und die Karikatur ist was da lasse ich das komplett.

00:28:12: Und das ist auch ein guter Ausgleich, weil man beschäftigt sich immer mit diesen schwierigen Themen und es muss nicht immer alles darum drehen.

00:28:19: Darum sind diese Karikaturen immer ein gut ausgleich gewesen.

00:28:24: Ich habe lustige Sachen gemacht und ganz weg gehts von dieser Erkrankung her und momentan bin ich aber wieder künstlerisch tätig in Richtung Anstellungen Inszenieren und so Sachen.

00:28:40: Sehr schön, da kann man sich ja dann auch auf deiner Website am laufenden halten wo gerade wieder eine Ausstellung läuft.

00:28:47: Und ich erinnere mich auch noch mit großer Faszination.

00:28:51: also hat mich sehr berührt wie du bei uns bei der Frau Ida die Ausstellung zum Weltfrauen da gemacht hast und uns dein Dämonenbaby gezeigt hast.

00:29:01: Also das war ganz... Das war ganz was berührendes, also es mussten sich die Leute dann im Internet anschauen.

00:29:07: Man kann das über ein Podcast jetzt nicht vermitteln.

00:29:10: Kannst du da noch etwas dazu sagen?

00:29:11: Ja ja

00:29:11: sicher!

00:29:12: Also das Dämonen-Baby ist der Luki und er hat einen kleinen Bruder, das ist der Kali Und der ist circa vor drei Jahren entstanden aus der Idee heraus dadurch dass ich auch diese wahnhaften Ideen gehabt habe, von dem man geschwängert war zu sein.

00:29:30: Habe ja jahrelang dieses Kind in mir getragen und irgendwie musste ich das zur Welt bringen.

00:29:36: Und das hab' ich halt künstlerisch getan.

00:29:39: So ist der Luki entstanden unter Kali und es war so ein Riesenschritt in Richtung... Ich zag mich der Welt!

00:29:47: So wie ich bin mit meinen beschämenden Inhalten.

00:29:56: Es ist unglaublich berührend, sich auch das anzuschauen und wirklich zu sehen.

00:30:01: Und zu wissen dass es für dich ganz eine große Bedeutung hat.

00:30:05: Ja genau!

00:30:07: Was würdest du Mädchen oder jungen Frauen so aufgrund deiner Expertise und auf Grund deiner Erfahrungen mitgeben wollen?

00:30:16: So ein ganz wichtiger Punkt ist wahrscheinlich sie von der Scham befreien über Dinge zu reden, Dinge anzusprechen Weil Scham ist so ein lebendes Gefühl, oder wie kann man das beschreiben?

00:30:29: Scham macht es so...

00:30:32: Schwach

00:30:33: und leise.

00:30:35: Dann traut man sich nicht drüber reden!

00:30:38: Es gibt ja viele Situationen für die schämt man sich.

00:30:41: Für die kann man aber gar nichts dafür.

00:30:43: Ich denke da zum Beispiel wirklich, das finde ich ganz wichtig was du da jetzt sagst.

00:30:48: Weil gerade Frauen und Mädchen schämen sich mehr als Männer auch für ihr Äußeres zum Beispiel nicht wenn sie jetzt nicht irgendeiner Norm entsprechen.

00:30:56: und grad in Zeiten von Social Media wo alle irgendwie ausschauen müssen und irgendeine Figur haben sollen und Gesicht irgendwie aussehen muss ist es gefühlt der Scham ganz häufig da, weil ich diesen Ansprüchen nicht entsprechen kann.

00:31:13: Und darum finde ich das ganz wichtig was du da sagst.

00:31:16: Ja und darum, da dir ja jeden ermutigen redet über Dinge die euch belasten sucht sich Hilfe.

00:31:24: es gibt Hilfe und so kann man miteinander Lösungen finden.

00:31:32: Vielen Dank liebe Lena.

00:31:33: Das war eines der tollsten Gespräche, die ich je geführt habe.

00:31:38: Sehr berührend und großartig!

00:31:40: Und ich danke dir dafür!

00:32:06: Frau-Ida.at.

00:32:09: Ciao und alles Gute bis zur nächsten Folge.

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